Aioli ♥

Veröffentlicht auf von Vanilla♥Sky

Vor ein paar Jahren war ich auf einem Geburtstag eingeladen gewesen. Und dort gab es etwas zu essen, dass mein Leben veränderte xD AIOLI - ich hatte vorher noch nie davon gehört und es noch nie probiert. An diesem Abend konnte ich mich auf jeden Fall nicht satt essen daran! Meine Freundinnen und ich haben so viel davon gegessen und schließlich die Schüssel auch leer gemacht :)

  

Seitdem machen eine Freundin und ich das jedes halbe Jahr einmal und essen dazu Baguette ♥

  

Über Aioli:

  

 - Aioli mit den Zutaten Knoblauch, Eigelb, Öl und einigen Gewürzen ist wohl die verbreitetste  Methode eine Aioli selbst zuzubereiten.

 

- Das Eigelb wirkt als Emulgator und verhilft der Aioli zu einer dicken Konsistenz.

 

- Wichtig ist, dass alle Zutaten zimmerwarm sind und dass man das Öl am Anfang nur tropfenweise hinzufügt.

 

- Eine Aioli mit Eigelb als Emulgator kann man von Hand mit der Gabel/Schneebesen rühren oder mit dem Mixer.

 

- Von Hand geht es, meiner Erfahrung nach, etwas zuverlässiger und dauert kaum länger als mit dem Mixer.

  

 Achtung!


Zubereitungen mit rohem Eigelb sollte man innerhalb eines Tages verwenden, weil rohes Eigelb schnell schlecht werden kann. Ausserdem ist es wichtig, ein frisches Ei zu verwenden!

 

 

Die Zutaten:

 

- 1 Eigelb

- 2 - 4 Knoblauchzehen (nach Geschmack)

- 150 - 200 ml gutes Pflanzenöl, z.B. Olivenöl oder Sonnenblumenöl

- 1/2 Teelöffel Salz

 

 Auf Wunsch:

 

- Etwas Senf

- 1 Teelöffel Zitronensaft

- Pfeffer

- Creme fraiche

- Kräuter

- 1/2 Teelöffel Essig

 

(Ich selber benutze davon: Zitronensaft, Senf, Pfeffer und Essig)

 

Tipps:



- Traditionell wird Olivenöl verwendet. Bei ausschliesslicher Verwendung von Olivenöl kann die Aioli aber recht herb werden. Man kann unterschiedliche Ölsorten auch mischen.

 

- Die Ölmenge hängt unter anderem von der Grösse des Eigelbs ab. Ausserdem hat man einen gewissen Spielraum bei der Ölmenge.

 

- Der halbe Teelöffel Essig erleichtert den Emulgierungsvorgang. Er ist nicht notwendig, gehört auch nicht zu den klassischen Zutaten, aber fördert das Gelingen.

 

- Mit Creme fraiche, Sauerrahm oder Schmand kann man die Aioli etwas leichter gestalten, weil sie dann weniger Fett enthält. Streng genommen ist es dann aber keine richtige Aioli mehr, sondern eher eine leichte Knoblauch-Mayonnaise.

 

- Auch die Kräuter sind eine Ergänzung, die zwar sehr wohlschmeckend sein kann, die aber eher eine Remoulade aus der Aioli macht.

 

- Manche Menschen fügen der Aioli sogar eine pürierte Pellkartoffel hinzu, um sie leichter zu machen und zu strecken.

 

Zubereitung:



1. Trennen Sie Eigelb und Eiweiß und geben Sie das Eigelb in ein Schälchen.

  

- Das Eiweiß wird NICHT gebraucht!

  

2. Geben Sie auf Wunsch einen halben Teelöffel Essig zu dem Eigelb.

  

- Man könnte auch jetzt schon den Knoblauch hinzufügen. Oder man gibt den Knoblauch erst später in die Mischung! (Ich geb ihn immer zuletzt in die Schüssel!) 

  

3. Verrühren Sie das Eigelb, bis es eine homogene Masse bildet.

  

4. Gießen Sie einige Tropfen Öl zu dem Eigelb.

  

5. Rühren Sie das Öl vollständig in das Eigelb ein.

 

6. Gießen Sie wieder eine kleine Menge Öl in das Eigelb und rühren Sie es wieder vollständig unter.

 

7. Gießen Sie nach und nach immer wieder kleine Ölmengen in das Schälchen und rühren Sie das Öl jedes Mal gründlich unter.

 

  - Es ist WICHTIG, dass man immer nur kleine Mengen Öl einrührt und diese dann immer vollständig einrührt!

 

- Wenn man das Öl zu schnell eingiesst, kann es geschehen, dass die Aioli gerinnt!

 

- Allmählich wird die Aioli immer heller und dicker!

 

- Wenn sich die Masse etwas vom Schälchenrand löst und richtig fest aber geschmeidig ist, ist genügend Öl eingerührt worden.

 

- Man kann ab diesem Zustand noch ein wenig Öl einrühren, wodurch die Aioli noch fester wird.

 

- Wenn man jedoch zuviel Öl hinzufügt, kann es geschehen, dass die Aioli in sich zusammenfällt.

 

- Man sollte also etwas vorsichtig mit zusätlzichen Ölmengen sein.

 

8. Jetzt wird es Zeit für den Knoblauch, wenn man ihn nicht schon am Anfang hinzugefügt hat.

 

- Die Menge des Knoblauchs hängt in erster Linie vom eigenen Geschmack ab.

 

- Man kann den Knoblauch wahlweise zerschneiden und mit dem Messer zerdrücken oder man benutzt eine Knoblauchpresse.

 

- Auf Wunsch kann man auch Pfeffer und andere Gewürze zur Aioli hinzufügen.

 

9. Alles wird gut untergerührt.

 

10. Die Aioli ist fertig.

 

Man kann sie auf Brot/Baguette essen, zu traditionellen französischen Gerichten, zu Vorspeisen, zu Tomaten und zu allem, wozu man sie essen mag.

 

Guten Appetit!

 

ps: Aioli sieht eigentlich einfach aus zu machen und trotzdem kann es ab und zu mal in die Hose gehen :D meiner Freundin und mir ist das auch schon passiert das es halt kein Aioli geworden ist :/ Da macht echt Übung den Meister! Wichtigste Regel eigentlich: Langsam das Öl dazugeben und es gut verrühren!!! Dann sollte eigentlich nichts schief gehen! Lass Dir Zeit :)

 

aioli-ei-09



Das Aioli auf dem Bild habe nicht ich gemacht! Ich werde wenn ich es mal wieder mache fotografieren und online stellen! Aber so wie auf dem Bild sollte es auf jeden Fall aussehen!





 

Werbung

Veröffentlicht in Essen & Trinken

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post