Winterzeit = Pflegezeit 1. Teil - Das Gesicht.

Veröffentlicht auf von Vanilla♥Sky

Sinken die Temperaturen gen Gefrierpunkt, ist es höchste Zeit, sich nicht nur mit Kleidung vor der Kälte zu schützen. Die Gesichtshaut wird bei Eis und Schnee heftig attackiert. Denn bereits ab acht Grad Celsius (plus!) fallen die Talgdrüsen, die das Hautfett liefern, in Winderschlaf: Der natürliche Hautschutzfilm wird dünner und Feuchtigkeit entweicht. Dann sieht der Teint fahl aus, kann trocken und sogar schuppig werden. Doch auch Körperhaut, Haare, Hände und Füße bedürfen nun Deiner Hingabe.

Gesicht:

Bei 10 bis 0 Grad: Die eher trockene Luft in überhitzten, ungenügend gelüfteten Räumen entzieht der Haut ihre Flüssigkeit. Die großen Temperaturschwankungen zwischen drinnen und draußen machen ihr zu schaffen. Sie kann spröde und rau werden, sogar spannen. Deshalb solltest Du eine reichhaltige Creme benutzen. Lechzt das Gesicht nach Feuchtigkeit, braucht es mehrmals am Tag kleine Portionen Pflege. Nicht zu viel auf einmal, sonst könnten Pickelchen entstehen. Um die Haut aufnahmebereiter für die Pflege zu machen, empfiehlt sich ein- bis zweimal pro Woche ein sanftes Peeling. Ideal sind nun Pflegeprodukte mit Vitamin E und Dexpanthenol. Vitamine sind gute Feuchtigkeitsbinder, Panthenol unterstützt die Zellregeneration.

Bei 0 bis minus 10 Grad: Bei Eiseskälte ziehen sich die feinen Blutkapillaren zusammen, damit weniger Körperwärme von der Haut abgegeben wird. Dadurch produziert sie aber immer weniger Hautlipid (Hautfett). Vor allem Outdoorsport bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bringt die natürliche Hornschichtbarriere der Haut aus dem Gleichgewicht: Durch Schwitzen werden Lipide aus der Haut gelöst. Hält eine dicke Schicht Fettcreme diese unter Verschluss, kommt es zu Wasserverlust, die Haut trocknet schlichtweg aus. Zum Joggen oder Langlaufen empfiehlt sich daher Cremes mit Feuchthaltefaktoren wie Coenzym Q10. Es wirkt entzündungshemmend, erhöht die Enzymaktivität in der Haut und schützt gegen UV-Strahlen.

Bei unter minus 10 Grad: Feuchtigkeiscreme mit hohem Wasseranteil geht nur gar nicht mehr. Sie würde auf der Haut gefrieren, was Äderchen platzen lassen kann. Hautpflegeprodukte mit Urea sind eine Lösung.

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